Tricks

Futterbeutel_transparenter Hintergrund_Aram und Abra

Wenn wir Tricks üben, dann clickern wir. Das hat den Vorteil, dass der Hund genau in dem Moment für ein Verhalten bestätigt wird, das er gerade ausführt. Dieses genaue Bestätigen eines Verhaltens lässt den Hund leichter erkennen, was von ihm verlangt wird. Dadurch kann der Hund den Trick viel schneller und einfacher lernen, der Nachteil ist nur, dass man den Click erst positiv belegen muss.

Dafür haben wir hier eine Anleitung:

IMG_0203[1]

Man benötigt einen Clicker, den gibt es im Tierhandel schon für wenig Geld, und besonders tolle Leckerchen. Denn der Hund sollte gerade am Anfang lernen, dass so ein Click super toll ist. Dann kann man auch schon loslegen. Unser Trainingszubehör seht ihr auf dem Bild.

Man holt den Hund zu sich und klickt ein mal. Danach kommt direkt das Leckerli, also Klick-Keks, Klick-Keks. Das wiederholt man einige Male, denn beim Training sollte man immer aufhören, wenn es am schönsten ist. Diese Trainingseinheit ist nicht sehr schwierig, sollte aber ein paar mal wiederholt werden. Es kann sein, dass der Hund dieses Geräusch anfangs merkwürdig findet. Bloß nicht den Mut verlieren, es ist nur ein Geräusch, das positiv belegt wird. Sollte der Hund das Misstrauen nicht ablegen, einfach mal ein anderes Leckerli probieren, den Clicker in der Jackentasche betätigen und danach den Hund super loben, das kann anfangs schon alles sein, damit der Hund den Klick toll findet, denn immerhin ist das ja nichts Schlimmes.

Clicker_transparenter Hintergrund_Aram und AbraHat der Hund verstanden, dass der Klick toll ist und erwartet das Leckerli schon, könnt ihr den Zeitraum anfangen auszudehnen, bis das Leckerli kommt. Klick- kurz warten- Keks. Sobald der Hund versteht, dass der Keks auch nach kurzem Warten kommt, kann die Zeit immer weiter ausgebaut werden, auf mehrere Sekunden, damit man auch mal Zeit hat, einen Keks aus der Tasche zu fummeln, wenn man eine mehr in der Hand hält.

Um nun den ersten Trick zu üben und um herauszufinden, ob der Click positiv belegt ist, kann man seine Hand als Target einüben. Hierfür haben wir in die eine Hand ein paar Kekse getan, diese verschlossen und den Clicker zwischen Daumen und Zeigefinger getan, um ihn auch betätigen zu können. Die andere Hand offen daneben halten und warten, bis der Hund an die offene Handfläche stupst. Das kann einige Zeit dauern, denn die Ablenkung an die Kekse zu kommen ist da. Durch das Ausprobieren wird der Hund irgendwann mal an die andere Hand stupsen und dafür gibt es dann einen Klick und direkt einen Keks. Mütze hatte diese Übung schon nach einem Tag verstanden und hatte beim Üben jede Menge Spaß, auch wenn er das Geräusch die ersten Male merkwürdig fand.

Wichtig ist, dass Tricks kein Gehorsam sind! Der Hund darf den Trick ausüben, wenn er das möchte. Zwang ist hier absolut fehl am Platz!

Pfote_transparenter Hintergrund_Aram und Abra

 

Nun wünschen wir euch viel Spaß und Erfolg beim Üben

Lina und Mütze

Die Illustrationen haben wir von Aram und Abra.

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